1961 in Bern geboren. Nach erfolgreicher Tourismus- und Hotelkarriere war sie als Seminarleiterin für Erwachsenenbildung international für Wirtschaftsunternehmen tätig. Parallel dazu bildete sie sich seit 1987 systematisch in Methoden der humanistischen und transpersonalen Psychologie aus. Sie hat unter anderem ein Masterdiplom in NLP 1992 (Neuro-Linguistisches Programmieren) und ist in „Intuitive Healing“ und „Spiritual Counseling“ in den USA ausgebildet. In den Jahren 1994 - 2001 studierte Elsbeth Maurer Tiefenpsychologie bei Chuck & Lency Spezzano, Begründer der internationalen „Psychology of Vision“.
2002 vertiefte sie in Asien ihre 11jährige Meditationserfahrung in verschiedenen Traditionen und lebt seitdem in der Kraft „WORLD PEACE THROUGH INNER PEACE“.
Basierend auf ihren persönlichen Erfahrungen und intensiven Ausbildungsprozessen hat sie LOVING-WISDOM entdeckt, die durch die INNERE ORDNUNG ausgelöst wird. Sie arbeitet in Europa, Nord- und Südamerika, Kanada sowie Asien.
Sie schenkte zwei Kindern das Leben, Philippe Laurenz 1982 und Joy Muriel 1992. Sie lebt mit offenem Herzen für alle Menschen. Der Sternenhimmel ist ihr Dach über dem Kopf und die Erde ist ihr zu Hause.
Elsbeth Maurer, Mutter, Künstlerin, Autorin und internationale Referentin stellt ihr Wissen Pionieren, Leadern und Familien zur Verfügung.
Biographie
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7 Frauen – 7 Männer und ein Paar erzählen
aus ihrem Leben
Interview in den Jahren 1998-2001 mit der Referentin und Autorin Elsbeth Maurer
Auf die Bernerin, die in Florida lebt, bin
ich während einer Recherche zum Thema “Indigokinder - die neue
Kindergeneration” gestossen. Sympathisch und offen klingt ihre Stimme, als sie
mir bestätigt, dass sie die kürzlich in Buchform erschienene Hypothese des
amerikanischen Ehepaars Lee Carol und Jan Tober unterstützt. Sie glaubt, wie
die Autoren, dass eine neue Kindergeneration auf der Erde angekommen ist. Diese
Kinder seien feinfühlig, selbstbestimmt und weise und sollten uns helfen, eine
neue Welt zu gestalten, die von einem solidarischen, partnerschaftlichen und
intuitiven Lebensstil geprägt ist. Der Knackpunkt für die Erzieherpersonen
liegt allerdings darin, dass sie nicht auf Autorität ansprechen würden. Maurer
unterstreicht: “Jetzt ist die Zeit reif dafür, darüber zu sprechen und Eltern
und Lehrpersonen einen einfühlsamen und kooperativen Umgang mit diesen Kleinen
zu lehren”.
Bernerin in Florida
Wer ist die Frau, die eine ihrer
Lebensaufgaben darin sieht, das Bewusstein für die KINDER des LICHTS zu heben?
Dass sie in Bern aufgewachsen ist, lässt sich leicht an ihrem Dialekt erkennen.
Bei unserer ersten Begegnung unter den üppigen Platanenkronen eines
Gartenrestaurants leuchtet mir ihr fliessendes organge-rot-gelbes Seidenkleid
mit flatterndem Foulard entgegen. Schlank und hochgewachsen ist sie und
selbstsicher. Das smarte Outfit, wird bald klar, umhüllt ein spontanes,
natürliches Wesen mit wendigem Geist. Sie coached freiberuflich Geschäftsleute,
die auf der Suche nach einem erfüllteren Leben sind.
Maurer sitzt mir gegenüber, kann gut
zuhören, fragt da und dort nach und formuliert präzise, was ihr am Herzen
liegt. Und das sind in erster Linie die KINDER des LICHTS, für die sie in der
Gesellschaft Verständnis wecken möchte. Die feinfühlige Macherin sieht
Parallelen zwischen ihrem Engagement für die KINDER des LICHTS und ihrer
Kindheit. “Die ältere Generation Eltern hat unsere Kindheit so gestaltet, dass
wir ein ganz tiefes Verständnis haben, für diese Kinder. Wir waren auch
einzigartig und anders und sind auch nicht verstanden worden. Dadurch haben wir
Referenzpunkte in uns, um diesen Kindern beizustehen. In meinen Workshops
erfahre ich, dass ganz viele Mütter intuitiv richtig handeln und die Kinder
einfach sein lassen, wie sie sind. Denn diese Mütter litten früher selbst
darunter, dass sie nicht sein durften, wie sie waren.” Maurer ist sich
bewusst, dass dieses Thema wohl jedes Kind betrifft. Indessen betont sie: “Doch
die heutigen Mütter haben das sehr stark erlebt und ich bin sicher auch eine
von ihnen.”
In den Jahren des wirtschaftlichen
Aufschwungs, im März 1961, wurde Elsbeth als zweites Kind von Liliane und
Alfred Maurer geboren. Ein Jahr zuvor war ihr Bruder Urs auf die Welt gekommen,
1963 folgte Schwester Therese. Die Kindheit verlief in einem
bürgerlich-angepassten Rahmen, was Maurers Mutter Liliane Maurer rückblickend
bestätigt: “Als ich zum ersten Mal schwanger wurde, habe ich meine Stelle als
Sekretärin bei der graphischen Firma, wo mein Mann als Finanzdirektor tätig
war, aufgegeben. Das war damals halt so.” Elsbeth wurde vom konservativen
Geschlechterverständnis geprägt. “Erst viel später”, meint Maurer, “habe ich
die Rolle der Prinzessin, die auf den Prinzen wartet, um zur Erfüllung zu
finden, abgelegt. In dieser bürgerlichen Struktur, in dieser Ordnung,
aufzuwachsen, war für mich damals die grösste Qual.”
Ihr Freiheitsdrang war als Kind gross und
im üblich genormten Familienbetrieb fehlte ihr der gewünschte Raum zur
Selbstentfaltung. “Ab neun Jahren litt ich an Migräne”, berichtet Maurer. Um
sich etwas Distanz zum Elternhaus zu verschaffen, wohnte sie als Pubertierende
während der Schulzeit bei ihren Grosseltern, zu denen sie einen guten Draht
hatte. “Ich würde von mir sagen, dass ich ein kreativ-chaotischer Typ bin.
Darin brauchte es für mich als Kind keine Strukturen. Heute weiss ich, dass das
chaotisch- kreative Potential nicht Fuss fassen kann, wenn ich es nicht in eine
Struktur setze.
Inzwischen ist mir auch klar geworden,
welche Geschenke ich mit dieser Familie ausgewählt habe”, sinniert Maurer, “und
wie rebellisch ich gegenüber diesen Geschenken handelte. Die Gaben, die
mir meine Familie mitgeben wollte und die ich damals nicht angenommen habe,
sind die Grundstrukturen meines heutigen Geschäfts.” Beeindruckt unterstreicht
sie: “Es ist unwahrscheinlich was es bewirkt, wenn wir akzeptieren können, wer
unsere Eltern sind. Draus entsteht Ruhe und Erfolg aus dem Herz heraus.” Erfolg
bedeutet für Maurer:”Wenn ich den Tag morgens mit Leichtigkeit beginne
und abends mit derselben Leichtigkeit ins Bett gehe.”
In der Schule fand Elsbeth gleichfalls kein
die individuellen Fähigkeiten förderndes Tummelfeld. Als Legasthenikerin tat
sie sich im Bildungsbetrieb schwer. Die lebhafte Bernerin sitzt mir gegenüber
und erklärt schmunzelnd: “Kürzlich ist mir eine Beschreibung von POS- und
hyperaktiven Kindern unter die Augen gekommen und ich habe mich sofort darin
erkannt. Sie sind zappelig, leicht ablenkbar, emotional schwankend und
unkonzentriert.” Das sei sie während der Schulzeit auch gewesen. Nach Maurers
Vermutung handelt es sich bei den POS- und hpyeraktiven Kindern um verkannte KINDER
des LICHTS, die man ihrer Meinung nach statt sie mit einer Negativ-Etikette zu
brandmarken und ihnen gar noch dämpfende Medikamente zu verabreichen, völlig
anders anfassen sollte.
Dass Elsbeth in ihrer Kindheit wegen der
Schwierigkeiten mit den Buchstaben kaum Bücher las, wirkte sich nachteilig auf
die Schulleistungen aus. Ihre Begabung lag offensichtlich im Handwerklichen.
“Ich wäre gerne Handarbeitslehrerin geworden”, erzählt sie. Doch die
schulischen Anforderungen zwangen sie in eine andere Berufsrichtung. “Ich
wollte auf gar keinen Fall eine Lehre machen”, erinnert sich Maurer, die sich
schon als Kind im Königinnenbewusstsein erlebte. Als Lehrtochter hätte sie da
wohl in die falsche Rolle schlüpfen müssen. “Deshalb absolvierte ich
schlussendlich eine Handelsausbildung in einem Internat im freiburgischen
Tafers.”
Nach dieser Internatsausbildung stand für
sie dann die Begegnung mit dem anderen Geschlecht im Vordergrund. Maurer erklärt
dazu: “Ich hatte lange keinen Kontakt zu Jungen, denn ich wurde weder zuhause
noch in der Schule aufgeklärt.” Plötzlich entdeckte sie die Sexualität und
hatte verschiedene Freundschaften. Mit zwanzig war sie schwanger und der Vater
des Kindes stand bereits mit einer anderen Frau in Beziehung. Elsbeth sah
keinerlei Perspektiven, um mit dieser Situation zurechtzukommen. Klar war ihr
lediglich, dass sie das Kind nicht abtreiben wollte. Doch um Mutter zu sein,
fühlte sie sich noch nicht reif genung. Was also tun?
“Meine Eltern legten mir nahe, das Kind zu
Adoption freizugeben und schlussendlich willigte ich unter psychischem und
sozialem Druck ein.” Verzweifelt verliess sie nach der Geburt ihrers Sohnes,
1982, das Spital und überliess Philipp den Adoptionsbehörden. “Ich fühlte mich,
wie wenn mir ein Teil von mir aus dem Herzen gerissen worden wäre. Das
hinterliess sehr tiefe Narben und ich brauchte Jahre, um diese Narben zu heilen.
Heute weiss ich, dass mein Thema schon mit zwanzig Jahren Kinder waren und
einen individuellen Weg mit ihnen zu gehen. Indessen sah die Welt vor zwanzig
Jahren anders aus und ich hatte nicht den Mut, für das Kind einzustehen und den
Rahmen zu kreieren, um mit dem Kind auf meine Weise den Weg zu gehen.
Wenn ich zurückschaue”, analysiert Maurer,
“finde ich es spannend zu sehen, wie oft im Leben der Engel der Mission
anklopft, der uns die Fackel zustreckt. Wir kreieren ja grundsätzlich aus der
Vergangenheit und aus karmischen Mustern raus. Das ist richtig so. Damit kamen
wir, um sie zu lösen. Damals, als ich schwanger war, hatte ich Angst und nahm
diese Aufgabe nicht an. Heute ist das ein Teil meiner Geschichte, die mir half
meine Lebensaufgabe zu finden. Ich fühlte immer eine sehr tiefe geistige
Verbindung zu meinem Sohn, den ich seit der Geburt nie mehr gesehen habe. Die
blieb auch durch den ganzen Schmerz hindurch, den ich erlebte. Zu seinen
Adoptiveltern habe ich ebenfalls eine Verbindung. Ich weiss, dass diese
Situation nach dem grösseren Plan ihre Richtigkeit hat. Sie forderte von mir,
in jungen Jahren mit einem so tiefen Schmerz umgehen zu müssen, beinahe daran
zu zerbrechen und keine Hilfestellung von aussen zu bekommen, nicht mal zu
wissen, dass es Hilfestellung überhaupt gibt. Erst viel später konnte ich
erleben, wie der Schmerz mit der Hypnosetherapie und die Verbindung im Licht
geheilt werden kann.
Nach dieser einschneidenden Lebenserfahrung
stürzte sich die junge Frau mit aller Kraft ins Arbeitsleben. “Das war
definitiv eine Flucht aus diesen Gefühlsbädern heraus. Ich suchte die
Ablenkung. Ich suchte eine Arbeit, die Spass machte. Ich wollte Arbeit mit
Freude verbinden”. Da bot sich die Tätigkeit in der Tourismusbranche an, wo
Gäste in Ferienstimmung unterwegs sind. “Das war ein wichtiger Wegweiser für
mich, mit Menschen zu tun zu haben, die Freude leben und ausstrahlen
möchten.”
Richtig denken - ein Hilfe
Das eigene Gestalten des Denkens half ihr
aus der psychischen Not. Weil sie das psychologische Wissen überzeugte
und ansprach, gab sie dem Firmenpersonal bald selbst Kurse. Da sprang der
Funke für die künftige Berufslaufbahn. Als wegweisend erlebte sie den Schmöker
“Denke nach und werde reich” von Napoleon Hill. Später folgten Kurse in NLP
(neurolinguistisches Programmieren) und für Hypnose. Nachdem sie ein Semester
lang als Zuhörerin im regulären Psychologiestudim an der Uni gesessen hatte,
wurde ihr klar, dass ihre Begeisterung und Ueberzeugung bei der
Kurzzeittherapie lag.
Die persönlichkeitsfördernden
Weiterbildungskurse stiessen sie in ihrer Entwicklung vorwärts und bescherten
ihr eine wichtige Begegnung. In einem NLP-Seminar traf sie 1991 ihren künftigen
Partner. “Die Begegnung mit Heinz war für mich eine der wichtigsten. Er konnte
in mir die Weiblichkeit, die Feinheit, das Vertrauen und die Gefühlsebene
aktivieren, die ich als Geschäftsfrau richtig abgewürgt hatte. Ich hatte den
Mut nicht, Gefühle zu zeigen. Ich hatte nie einen Kontakt zu einer Person, mit
der so viel Vertrauen und Nähe möglich war. Das löste unwahrscheinlich viel
Kraft aus in mir. Unsere Beziehung begann als Geschäftsverbindung. Wir
sanierten zusammen einen heruntergekommenen Hotelbetrieb. Nach sechs Monaten
wurde aus unserer Verbindung eine Partnerschaft. Von da an war er der Förderer,
der den feinen Teil aus mir herauszuholte, den ich heute hauptsächlich lebe.
Speziell war auch, dass er mich Fee nannte. Dadurch bekam ich den Zugang
zum intuitiven Wesen, das ich bin.
1992 ist Joy in Amerika geboren. Heinz und
ich lebten drei Monate dort. Das war das erste Mal, dass wir zusammenlebten.
Unklar war, wie meine berufliche Karriere weitergehen sollte. Ich hatte ein
paar Monate davor die Life Dynamic AG gegründet, um NLP-Ausbildungen anzubieten
und eine Beratungspraxis zu eröffnen. Mit der Geburt des Kindes liess ich meine
Selbständigkeit los und ging in die Abhängigkeit hinein als Mutter und Frau.
Schon ganz zu Beginn dieser Beziehung war
beiden klar gewesen, dass sie kein konventionelles Ehe- und Familienleben
führen würden. “Heinz besass ein Stück Land in Florida, wo er ein Haus bauen
liess”, berichtet Maurer. “Zuerst nützten wir es als Ferienhaus, bis ich nach
den Ferien immer ein wenig länger blieb. So schlich sich der Wohnsitz Amerika
zur Hintertüre herein. Bewusst und eindeutig hätte ich die Entscheidung in
Amerika zu leben nicht treffen können. Denn ich hätte definitiv nein gesagt.
Das Leben dort entspricht mir nicht. Alles ist überdimensioniert und in der
falschen Fülle vorhanden. Alle sozialen Kontakte laufen über Kirchen oder
Schulaktivitäten. Ich führe dort ein zurückgezogenes spirituelles Leben mit meiner
Tochter. So ging`s bisher. Wir kreierten im Haus eine Insel. Die Leute, die
kamen, sagten oft: Es ist, wie wenn man in eine andere Welt kommt.” Während
Elsbeth mit Tochter Joy mehrheitlich in Amerika lebte, arbeitete und wohnte
Heinz in der Schweiz.
Wichtige Impulse für Maurers persönliche
und berufliche Entwicklung kamen vom Hawaianischen Psychologen und Heiler Chuck
Spezzano, den Elsbeth und Heinz in gemeinsamen Kursen kennengelernt hatten.
Spezzanos Buch “If it hurts, it isn`t love” (Wenn es schmerzt, ist es keine
Liebe) und die zum psychologisch-spirituellen Anwenderbuch gehörenden
Erkenntniskarten verwendet Maurer heute in ihren Einzelcoachings. Die besondere
Beziehung zum Kursleiter führte dazu, dass sich Elsbeth und Heinz von ihm mit
einer speziellen Zeremonie verheiraten liessen. “Weder Heinz noch ich hätten
sich kirchlich und standesamtlich trauen lassen wollen”, blickt Maurer zurück,
“und doch war uns ein Eheversprechen wichtig.” Die Feier fand in einem Genfer Hotel
statt. Aeusserlich wie andernorts, Hochzeit in Weiss und Schwarz mit
Orchideenflut und Ringen. “Mich beeindruckte die Zeremonie mit den Symbolen
Wasser, Erde, Feuer - eine Kerze-, die wir mitbringen mussten und die Luft, der
Segenshauch, den unser Freund uns aufs Kronenchakra blies.” Mit dabei war ihre
zweijährige Tochter Joy.
Heute ist Joy neunjährig. Sie liegt Maurer
sehr am Herzen. Die Kleine sei es gewesen, die ihr spirituell auf den Sprung
geholfen hätte, sagt sie. “Bevor ich Mutter geworden bin, habe ich mich
ausschliesslich als Geschäftsfrau verstanden.” Dann sei ihr Sinn für die
geistige Welt über die Psychologie und die verfeinerte Empfindung der Sinne,
die sie mit Joy erlebe, erwacht. Zufrieden bemerkt Maurer: “So habe ich
begonnen mit einem erweiterten Bewusstsein zu arbeiten”.
Weil ich mein erstes Buches mit diesem
zusätzlichen Namen veröffentlichen wollte und mich darauf konzentrierte, stiess
ich eines Tages auf Maurer. Als ich mir den Namen laut sagte, fand ich eine
tiefe Resonanz in mir. Beim Nachforschen in der Bibliothek fand ich heraus,
dass Maurer eine indische Göttin der Manifestation sei. Ich fand das sehr
interessant, denn Chuck Spezzano sagte mir bei der ersten Begegnung 1994: You
are the biggest manifester, that I ever met. Und jetzt kommt dieser Name!
Manifestation zwischen Himmel und Erde. Das passt zusammen.”
Für Aura-Soma, die Lichtmedizin, öffnete
sich Maurer erst richtig, als sie zum zweiten Mal von ihrer inneren Stimme
aufgefordert wurde, ein Buch darüber zu schreiben. `Wie soll ich ein Buch über
Aura-Soma schreiben, ohne je etwas darüber gelesen zu haben?`, habe sie sich
gefragt. Doch gerade in jener Zeit wurde in ihrer Nähe ein
Aura-Soma-Seminar abgehalten, wo sie hinging. “Die farbigen Flacons
faszinierten mich auf Anhieb und ich begann damit zu experimentierten”, erzählt
Maurer. Was sie am zweiten Buchauftrag störte war, dass damit das erste
Buchprojekt über die Sternenkinder, mit dem sie bereits begonnen hatte, in den
Hintergrund geschoben wurde. “Ausserdem sollte es ein Lexikon werden, wo sich
doch lieber kreativ arbeite.” Doch es habe seinen Sinn gehabt, meint die
quirlige Bernerin. Sie habe lernen müssen, systematisch zu
arbeiten.
“Die grösste Erfahrung mit dem
Aura-Soma-Buch war allerdings der Prozess, ganz klar ja zu Gott zu sagen”,
betont Maurer. “Ausgelöst hat ihn Verleger Werner Vogel, ehemaliger Priester,
in mir, der mich während des Buchschreibens auch spirituell begleitete. Das
Buch wurde immer wieder angegriffen aus der Astralwelt. Dreimal stürtzte der
Text auf dem Computer ab. Ueber sein Wissen, wie mit diesen Energien umzugehen
und wie sie zu klären seien, konnte ich spüren, aus welchen Schichten Angriffe
kamen. Einmal stand ich vor einer riesengrossen Blockade. Da sage er mir ganz
klar: `Du hast dich noch nicht für Gott entschieden.` Ich fragte: `Was meinst
du?` `Du weisst genau, was ich meine. Ruf mich wieder an, wenn du dich
entschieden hast.`
Maurers Alltag ähnelt demjenigen im
Zenkloster, zumindest was die Aktivzeiten angeht. Zwischen drei und vier Uhr
steht sie auf. “Zuerst stimme ich mich mit den Erkenntnis - und Engelskarten
ein und meditiere.” Später schreibt sie über die KINDER des LICHTS. Ein erstes
Buch “KINDER des LICHTS. Oeffne Dein Herz für die liebende Weisheit” wird
demnächst erscheinen. Ausserdem entwickelt sie Arbeitsmodelle für
Workshops und ihr Coachings.
Um halb sieben beginnt der Tag als Mutter:
Frühstück mit der Tochter. Gemeinsame Fahrt zur Schule. Strandlauf am Meer. Am
Nachmittag KlientInnen für Coaching-Sitzungen. Dann holt sie ihre Tochter
wieder von der Schule ab und verbringt die restliche Zeit mit ihr. Zwischen
neun und zehn Uhr abends geht die kreative Lichtarbeiterin normalerweise
schlafen.
Erstmals referierte Maurer im Jahr 2000 in
Zürich über die KINDER des LICHTS. Das Interesse daran war erstaunlich gross.
Um die 50 Personen, viele Elternpaare, wollten sich in der Buchhandlung zum
Licht, wo der Vortrag stattfand, informieren. Was ihnen hauptsächlich Sorgen
bereitet ist, dass ihre Kleinen, Autorität ablehnen. “Wir haben es mit grossen
Meistern in kleinen Körpern zu tun, in denen viel Weisheit steckt und denen man
deshalb auch als vollwertigen PartnerInnen begegnen sollte”, rät Maurer.
Maurer kennt dieses Phänomen aus eigener
Erfahrung. Joy, ihre Tochter, erklärt sie, gehe selbstverständlich davon aus,
dass sie ihre Bedürfnisse auch einbringen dürfe. Deshalb würden sie den
Tagesablauf gemeinsam bestimmen. Was die Mutter zuerst sehr überrascht habe
sei, dass ihre Tochter Bestrafung im angezeigten Fall völlig akzeptiere, ja
sogar selbst Strafvorschläge zur Diskussion stelle. Als kleinen Schock habe sie
allerdings den Ausruf ihrer vierjährigen Tochter auf dem Autorücksitz im Stau
erlebt: “Mami, schau dort, das war mein Mann in einem früheren Leben”. Was im
Gespräch zwischen Erwachsenen heute in gewissen esoterischen Kreisen gängig ist,
mutet im Zusammenhang mit einem Kleinkind doch wahrlich ungewöhnlich an.
Weil viel Wissen in den neuen Kleinen
vorhanden sei, plädiert Maurer für partnerschaftliche Kooperation und vor allem
tüchtiges Lob. In einem Dossier gibt sie 40 Anregungen dazu. “Kinder wissen,
was sie brauchen”, ist Maurer überzeugt. Warum also nicht sie selbst Lösungen
finden lassen? Weil die sensiblen Kleinen oft stark von emotionalen Situationen
überflutet würden und sich häufig Fremdenergien einnisteten, schlägt sie die
regelmässige energetische Reinigung durch Bewegung - rennen,
Trampolinspringen, skaten- oder auch das Visualisieren vor. Als
Erziehungsmittel empfiehlte sie ausserdem Aura-Soma, Fingerdruck (Mudras) und
den Sleep Talk, das positive und liebevolle Gespräch mit dem schlafenden Kind,
das sich in dessen Unterbewusstsein absetzt.
Ein zweites Mal treffe ich Maurer im
Thermalbad in Schinznach Bad, wo sie sich nach ihrer Vortragstour erholt. Nach
dem Bade treffen wir uns im Restaurant. Sie hat sich ein wenig Randensalat
geholt. Langsam und spärlich isst die ultraschlanke Frau. “Seit 14 Jahren
ernähre ich mich vegetarisch”, gibt sie Auskunft. Bis vor kurzem hat sie sich
an Trennkost gehalten. Das kürzliche Seminar bei Jasmuheen über Lichtnahrung
habe ihr einen Kick gegeben, meint sie. “Stell dir vor, es ist möglich, sich
nur von Licht zu ernähren. Nur diese Einstellung erweitert das Bewusstsein doch
total, nicht”, wirft sie begeistert ins Gespräch. Ihren eigenen Speiseplan hat
sie bereits zusammengestellt: “Ich esse die Saisonfrüchte des Ortes, wo ich
mich gerade aufhalte, dann Gemüse, Salat und Nüsse. Und am liebsten trinke ich
Wasser”. Ihre Tochter ernähre sich ebenfalls mit Betonung auf Rohkost.
Sie esse kein rotes Fleisch, hingegen hin und wieder Poulet und für
Süssigkeiten habe sie ihr Mass durch Erfahrung kennengelernt, ergänzt Maurer.
Sie fasst zusammen: “Unsere Esskultur soll kein Dogma sein. Verbote kenne ich
nicht”. Den Menüplan sieht sie lediglich als eine Folge wachsenden
Bewusstseins.
Maurer bietet mir eine Coaching-Sitzung an.
Ich willige gerne ein. Während der Sitzung, beobachtet die aufmerksame
Beraterin meine Körpersprache mit lebhaften braunen Augen und drückt durch
kleine Zwischenbemerkungen grosses Einfühlungsvermögen aus. Mit Erkenntnis- und
Engelskarten als Leitplanken skizzieren wir zusammen die verschiedenen Bereiche
meiner aktuellen Lebenssituation, kristallisieren die Talente und Barrieren
heraus. Spielerisch läuft die Standortbestimmung ab, die Maurer inneres Feng
Shui nennt. In ihrer Arbeit als coachende Lichtarbeiterin spielen Intuition und
spirituelles Wachstum eine wesentliche Rolle. Ihre Philosophie fasst sie so
zusammen: “Im Kern des Lebens geht es um die Beziehung zwischen dir und der
göttlichen Kraft. Alle Erfahrungen, die du kreierst, sind Reflektionen dieser
Beziehung”.
Wie sich diese Reflektion auf ihre
Partnerschaft auswirkt, beschäftigt Maurer auch noch heute, wo Heinz nicht mehr
ihr Mann ist. “Ende der 90er Jahre gingen wir auf einen Weg, wo wir die
Beziehung für alle Möglichkeiten öffneten. Dabei spürten wir, dass wir die
Beziehung leben wollten mit dem Kind. Heinz sagte allerdings nein zur
Partnerschaft. Doch bevor wir uns neu zusammenfinden konnten, erkannten wir die
Notwendigkeit, selbst zuerst zu wachsen. Nachdem wir im Sommer Familienferien
verbrachten, spürten wir: Jetzt haben wir die Ebene gefunden für die
Entscheidung. Ich sagte auf einer tiefen Ebene ja zu dieser Beziehung und er
sagte nein. Trotzallem: Die drei Jahre brachten das grösste Wachstum in unserer
Partnerschaft und waren die intensivsten, obwohl wir uns nicht oft sahen. Weil
Spannungen und Unklarheiten über die Zukunft bestanden, lernten wir in den
Tagen, wo wir uns sahen, nur im Moment zu leben und keine Fragen zu stellen.
Das war für mich etwas vom höchsten Genuss. Denn es gibt keine Zukunft. Und
doch sind wir Menschen so sicherheitsbedürftig und wollen immer wissen: Kommst
du wieder und was ist morgen? Heute sind Heinz und ich daran, eine neue
Beziehungsform zu finden. Seit Sommer steht er in einer neuen Beziehung und ist
sehr glücklich. Das war seine Lösung.
“Vor ein paar Tagen kam ich in die Schweiz
und spürte definitiv, dass Amerika für mich vorbei ist. Durch die Attacke auf
das Word Trade Center ist dieses bereits bestehende Gefühl verstärkt worden. Es
hat ausgelöst, dass ich das Haus räumte. Das geschah innerhalb von drei Tagen.
Ich habe den ganzen Herbstplan auf den Kopf gestellt und Joy in die Schweiz
mitgebracht. Wir haben zwar ein Rückflugticket für den 22. Oktober 2001, doch in mir
ist klar, dass ich nicht zurückfliege. Seit 1. Oktober stehe ich an einem neuen
Abschnitt. Ich spüre aber auch, dass ich noch keine Anker setzen kann. Das
möchte ich schon seit Jahren. Einen Ort haben, wo ich zuhause bin und von dem
aus ich kreieren kann. Das ist nicht angesagt. Ich weiss einfach, dass der Raum
in Zürich mein Stützpunkt ist und von da aus arbeite ich. Privat habe ich
weiterhin den Mut im Fluss zu stehen.
LOVING-WISDOM aktivieren
Die Arbeit für die KINDER des LICHTS sehe
ich als eine der Hauptaufgaben.
Die Anlässe dieses Jahres, die ich neu
selbst organisiert habe, waren kleiner als letztes Jahr. Doch die Menschen, die
zu mir gefunden haben, waren genau die richtigen. Menschen, die mit mir auf dem
Weg sind, sind in einer tiefen Eigenarbeit und spüren das Projekt für die KINDER
des LICHTS aus ihrem Herz heraus. Da gibt es Leute, die vielleicht später damit
selbständig auf den Weg gehen. Am 14. Februar dieses Jahres (2001) ist der Name
LOVING-WISDOM, liebende Weisheit, kreiert worden, um die Energie zu
beschreiben, welche die Kinder tragen und mit der ich mich verbunden fühle. Die
wird im Herz aktiviert. Darüber passieren auch die Wunder in den Familien. Ich
bekomme nach den Workshops Rückmeldungen darüber, was sich in den
zwischenmenschlichen Beziehungen dieser Kinder verändert hat und wie schnell
und sanft es sich verändert. Das ist wunderbar.
Herbst 2001